Philipp Gurt gehört heute zu den bekanntesten Schriftstellern der Schweiz. Vor allem seine spannenden Krimis aus Graubünden, seine bewegende Lebensgeschichte und seine beliebten Ermittlerfiguren machten ihn weit über die Schweiz hinaus bekannt. Besonders häufig interessieren sich Leser auch für die Reihen rund um Walter Caminada und Giulia de Medici sowie für den Roman „Todesengel“.
Philipp Gurt verbindet in seinen Büchern Spannung, Geschichte, Natur und menschliche Schicksale. Seine Geschichten spielen meist in Graubünden und zeigen die Berge, Dörfer und Menschen der Region auf besonders eindrucksvolle Weise. Dadurch wirken seine Romane nicht nur spannend, sondern auch authentisch und emotional.
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Philipp Gurt |
| Geburtsdatum | 9. Januar 1968 |
| Geburtsort | Chur, Graubünden, Schweiz |
| Beruf | Schriftsteller |
| Bekannt für | Alpenkrimis, autobiografische Bücher |
| Wohnort | Graubünden, Schweiz |
| Wichtigste Figuren | Giulia de Medici, Walter Caminada, Corina Costa |
| Bekanntestes autobiografisches Werk | Schattenkind |
| Genre | Krimi, Roman, autobiografische Literatur |
Wer ist Philipp Gurt?
Philipp Gurt wurde 1968 in Chur geboren. Er stammt aus einer armen Bergbauernfamilie im Kanton Graubünden und war das siebte von acht Kindern. Seine Kindheit verlief sehr schwierig. Bereits als kleines Kind wurde er von seiner Familie getrennt und musste in verschiedenen Kinderheimen leben. Diese Erfahrungen prägten sein späteres Leben und auch viele seiner Bücher.
Schon früh begann Philipp Gurt damit, Geschichten zu schreiben. Bereits als Jugendlicher träumte er davon, Autor zu werden. Mit ungefähr zwanzig Jahren schrieb er seinen ersten Roman. Der große Durchbruch gelang ihm jedoch erst viele Jahre später.
Besonders bekannt wurde Philipp Gurt durch sein autobiografisches Buch „Schattenkind“. Darin beschreibt er seine schwere Kindheit, die Zeit in Kinderheimen und seine Sehnsucht nach Geborgenheit. Das Buch berührte viele Leser und wurde in der Schweiz ein Bestseller. Gleichzeitig machte es Philipp Gurt als Autor und als Mensch bekannt.
Heute lebt Philipp Gurt wieder in Graubünden und arbeitet dort als freier Schriftsteller. Seine Heimat spielt in fast allen seinen Büchern eine wichtige Rolle. Die Landschaft der Alpen, kleine Bergdörfer und die Geschichte Graubündens bilden die Kulisse für viele seiner Romane.
Warum sind die Bücher von Philipp Gurt so beliebt?
Die Romane von Philipp Gurt unterscheiden sich von vielen anderen Krimis. Während viele Krimis in Großstädten spielen, führen seine Geschichten in die Schweizer Alpen. Dort treffen Leser auf verschneite Berglandschaften, einsame Täler, dunkle Wälder und kleine Dörfer mit geheimnisvollen Geschichten.
Viele Leser mögen Philipp Gurt besonders aus diesen Gründen:
- Spannende und überraschende Kriminalfälle
- Atmosphärische Schauplätze in Graubünden
- Authentische Figuren mit Ecken und Kanten
- Historische Hintergründe und echte Ereignisse
- Emotionaler und bildhafter Schreibstil
Philipp Gurt schafft es, seine Leser mitten in die Geschichte hineinzuziehen. Man spürt beim Lesen oft die Kälte der Berge, die Angst der Figuren oder die Einsamkeit abgelegener Dörfer. Dadurch wirken seine Bücher besonders intensiv.
Philipp Gurt Bücher – Überblick über seine wichtigsten Werke
Philipp Gurt hat im Laufe der Jahre zahlreiche Bücher veröffentlicht. Dazu gehören Krimis, historische Romane, Kinderbücher und autobiografische Werke. Seine bekanntesten Bücher sind:
- Schattenkind
- Der Mensch in mir
- Blätterflüstern
- Unverschwunden
- Katharina – Die Tochter des Scharfrichters
- Linard, der Murmelibuab
- Bündner Irrlichter
- Bündnerfleisch
- Bündner Treibjagd
- Abendrot
- Sturm
- Blutmond
- Todesengel
Besonders erfolgreich sind jedoch seine Krimireihen. Viele Leser möchten wissen, in welcher Reihenfolge die Bücher gelesen werden sollten.
Philipp Gurt Reihenfolge – Die Giulia-de-Medici-Reihe
Die beliebteste Reihe von Philipp Gurt handelt von der Ermittlerin Giulia de Medici. Sie arbeitet bei der Kantonspolizei Graubünden und muss schwierige Fälle lösen. Die Romane bauen teilweise aufeinander auf. Deshalb empfiehlt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Philipp Gurt Reihenfolge der Giulia-de-Medici-Bücher
- Bündner Irrlichter (2014)
- Bündnerfleisch (2015)
- Bündner Treibjagd (2019)
- Bündner Alptraum (2020)
- Abendrot (2022)
- Sturm (2023)
- Blutmond (2024)
- Todesengel (2025)
- Mensch töte Dich nicht! (2026)
Bereits der erste Band „Bündner Irrlichter“ machte Philipp Gurt als Krimiautor bekannt. Die Ermittlerin Giulia de Medici wurde schnell zur Lieblingsfigur vieler Leser. Mit jedem neuen Buch wurde die Reihe erfolgreicher.
Die Geschichten spielen fast immer in Graubünden. Alte Bauernhöfe, abgelegene Bergdörfer, geheimnisvolle Wälder und winterliche Alpenlandschaften sorgen für eine besondere Stimmung. Gleichzeitig entwickelt sich auch die Figur Giulia de Medici von Band zu Band weiter.
Todesengel – Der neue Philipp-Gurt-Krimi
Besonders häufig suchen Leser nach „Todesengel Philipp Gurt“. Dabei handelt es sich um den achten Band der Giulia-de-Medici-Reihe. Das Buch erschien 2025 und zählt bereits zu den bekanntesten Werken des Autors.
In „Todesengel“ wird Graubünden von einer Reihe mysteriöser Todesfälle erschüttert. Giulia de Medici steht vor einem besonders schwierigen Fall, der sie nicht nur beruflich, sondern auch persönlich belastet. Wie in vielen seiner Romane verbindet Philipp Gurt auch hier Spannung, düstere Atmosphäre und emotionale Momente.
„Todesengel“ eignet sich besonders für Leser, die bereits die vorherigen Bücher der Reihe kennen. Zwar kann der Roman auch einzeln gelesen werden, doch viele Figuren und Entwicklungen werden verständlicher, wenn man die Reihe von Anfang an liest.
Philipp Gurt Caminada – Die Walter-Caminada-Reihe
Neben Giulia de Medici ist Walter Caminada eine der wichtigsten Figuren von Philipp Gurt. Walter Caminada ist Landjäger in Graubünden. Seine Fälle spielen vor allem in den 1940er- und 1950er-Jahren. Dadurch unterscheiden sich die Caminada-Romane deutlich von den modernen Krimis.
Die Bücher verbinden historische Ereignisse mit spannenden Verbrechen. Leser erfahren dabei viel über das Leben in der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg.
Philipp Gurt Caminada Reihenfolge
- Chur 1947
- Helvetia 1949
- Graubündner Schreie
- Graubündner Finsternis
- Graubündner Totentanz
- Graubündner Morgengrauen
- Graubündner Schatten
Die Caminada-Reihe wird oft als besonders atmosphärisch beschrieben. Philipp Gurt schildert sehr genau, wie die Menschen damals lebten. Alte Polizeiarbeit, kleine Dörfer, Traditionen und die schwierige Zeit nach dem Krieg spielen in diesen Büchern eine wichtige Rolle.
Viele Leser mögen Walter Caminada, weil er ruhig, klug und bodenständig ist. Im Gegensatz zu modernen Ermittlern verlässt er sich weniger auf Technik und mehr auf Menschenkenntnis und Erfahrung.
Weitere Reihen und Bücher von Philipp Gurt
Neben den Reihen um Giulia de Medici und Walter Caminada schrieb Philipp Gurt noch weitere Bücher. Dazu gehört die Corina-Costa-Reihe.
Corina-Costa-Reihe
- Mord im Bernina Express (2023)
- Die Tote im St. Moritzersee (2024)
- Engadiner Teufel (2025)
Auch diese Bücher spielen in Graubünden und verbinden spannende Kriminalfälle mit bekannten Orten der Schweiz.
Darüber hinaus schrieb Philipp Gurt mehrere Bücher, die keine Krimis sind. Besonders wichtig bleibt sein autobiografisches Werk „Schattenkind“.
Schattenkind – Das persönlichste Buch von Philipp Gurt
„Schattenkind“ ist wahrscheinlich das bewegendste Buch des Autors. Darin erzählt Philipp Gurt von seiner eigenen Kindheit. Er beschreibt, wie er als Kind von seiner Familie getrennt wurde, wie schwer das Leben in Kinderheimen war und wie sehr ihn diese Erfahrungen verletzten.
Das Buch ist ehrlich, traurig und zugleich hoffnungsvoll. Viele Leser waren tief berührt von dieser Geschichte. „Schattenkind“ zeigt, dass Philipp Gurt nicht nur ein erfolgreicher Krimiautor ist, sondern auch ein Autor, der persönliche und wichtige Themen offen anspricht.
Gerade deshalb fühlen sich viele Leser seinen Büchern besonders verbunden. Hinter den spannenden Geschichten steckt immer auch ein Mensch, der selbst viel erlebt hat.
Für wen eignen sich die Bücher von Philipp Gurt?
Die Bücher von Philipp Gurt eignen sich besonders für Leser, die:
- Spannende Krimis mögen
- Die Schweiz und Graubünden interessant finden
- Historische Romane lesen möchten
- Starke Ermittlerfiguren schätzen
- Emotionale und atmosphärische Geschichten suchen
Wer gerne Krimis von regionalen Autoren liest, wird bei Philipp Gurt schnell fündig. Seine Romane sind spannend, aber nie oberflächlich. Sie erzählen immer auch etwas über die Menschen, ihre Vergangenheit und ihre Heimat.
Für Einsteiger empfiehlt sich entweder „Bündner Irrlichter“ als erster Band der Giulia-de-Medici-Reihe oder „Chur 1947“ als Einstieg in die Caminada-Reihe. Wer mehr über den Menschen hinter den Büchern erfahren möchte, sollte zuerst „Schattenkind“ lesen.
Fazit
Philipp Gurt ist einer der wichtigsten Schweizer Autoren der Gegenwart. Seine Krimis aus Graubünden begeistern viele Leser durch spannende Geschichten, eindrucksvolle Landschaften und starke Figuren. Besonders die Reihen rund um Giulia de Medici und Walter Caminada sind heute sehr beliebt.
Findet in seinen Romanen eine große Auswahl an spannenden Geschichten. Gleichzeitig zeigen autobiografische Werke wie „Schattenkind“, wie eng sein eigenes Leben mit seinem Schreiben verbunden ist.
Auf Wissens Netz finden Leser weitere Informationen über Schweizer Autoren, spannende Krimireihen und die richtige Reihenfolge beliebter Bücher. Wer Philipp Gurt entdecken möchte, erhält dort einen schnellen Überblick über seine wichtigsten Werke und Figuren.
Sie können auch lesen | Jürg Halter – Wer ist der Schweizer Schriftsteller, Künstler und frühere Kutti MC?













